Mittwoch, 22. Oktober 2014

Vegane Kolumne #8 - Weihnachten Süßkram und etwas Kosmetik

Es gibt so vieles, auf das ich glaube ich keinen klaren Betreff finden mag. Weihnachten steht vor der Tür und wenn ich ehrlich bin, machte ich mir im letzten Jahr weniger Gedanken denn je. Dieses Jahr schrieb ein Mädel in meiner Freundesliste, dass sie sich gerade in der Weihnachtszeit Gedanken darum macht, was sie essen soll. Mir fiel bei meinen letzten Besuchen in Supermarkt auf, dass gerade der Einzelhandel oder nennen wir’s mal die Industrie entdeckt hat, dass vegane Produkte Geld machen. Das klingt negativer als es eigentlich sein soll, aber vergleicht man mal das Angebot mit dem was ich vor Jahren hatte, so sind das jetzt fast schon paradiesische Zustände.

Da hab ich doch vor kurzem einen Rotwein gefunden, der mit einer Veganblume ausgezeichnet war. Gut, das habe ich ein bisschen Herrn Zelinski zu verdanken. Ob Sprühsahne oder Kekse, selbst Spekulatius ist vegan. Meiner Meinung nach wird das für mich als Zuckerjunky langsam viel zu gefährlich. Was ich im letzten Jahr zu Heiligabend gegessen hatte, war wirklich ziemlich einfach. Die Jahre zuvor aß ich mit meinen Eltern meist immer Raclette, ich denke nicht das ich jemandem erklären muss was das genau ist.

Im letzten Jahr mischte ich mir zum ersten Mal einen Hefeschmelz zusammen und aß eigentlich das Gleiche, wie die Jahre zuvor auch. Das soll heißen, es waren Kartoffeln und reichlich Gemüse auf meinem Teller und ich war mindestens genauso voll gefressen wie die Jahre zuvor auch. Das einen das Thema vegane Ernährung gerade am Anfang überfordern kann versteh ich und bin eins mit meiner Facebookfreundin, die ich kaum kenne. Aus diesem Grund möchten wir auf unserem Foodblog anderen dabei helfen, den Umstieg so einfach wie möglich zu gestalten. Aber wie ich schon einige Male erwähnt hatte, fiel mir das Thema Essen nie schwer. Ich hatte wohl auch den sanftesten Umstieg den man haben kann. 18 Jahre vegetarische Kost und danach der komplette Umstieg. Dabei probierte ich immer wieder, wie gut ich mit Pflanzenmilch und co. auskam. Das ging gerade bei veganem Käse total in die Hosen. Psychisch gesehen vergleicht man eben gerade am Anfang die normalen von den veganen Produkten. Diesen Zahn möchte ich euch für den Anfang ziehen, es schmeckt eben einfach ein bisschen anders. Aber wenn man diese Tatsache verinnerlicht hat, kommt man irgendwann ganz gut klar.

Inzwischen habe ich mich ziemlich gut damit abgefunden, keine Kundin mehr von Cosnova zu sein und beim letzten Mal freute ich mich umso mehr als ich diesen Eyeliner von Lavera gefunden hab. Meiner Meinung nach ein Top Produkt. Aber ich gebe zu, ich habe mich gerne vor den cosnova Regalen getummelt und geschaut was Catrice und essence so zu bieten haben. Was mir trotz allem irgendwie unverständlich bleibt ist, dass man als Kosmetikmarke so garnicht in eine Sparte einsteigen möchte, die rein wirtschaftlich gesehen einen Haufen Geld bringen könnte.

Gut, das mögen jetzt einige da draußen auch nicht gerne hören aber die Realität ist nun mal pure Betriebswirtschaft. Schaut man sich beim Thema Ernährung um, wird einem rasend schnell klar das da einige Unternehmen schon begriffen haben. Auch wenn Essence als Kinderkosmetikmarke verschrien ist, so kaufen ziemlich viele Ältere die Produkte. Selbst meine Mutter verwendet einen Augenbrauenstift von Essence und die hat die Schallgrenze schon deutlich überschritten. Also warum sich hinter einer Tatsache verstecken, die als Argument zwar unheimlich gut funktioniert, aber die in der Realität einfach mehr Personengruppen anspricht, außer nur die bis 18 jährigen die mit leuchtenden Augen vor dem Essence Regal stehen. Eine solche Marke würde sich kein Abbruch tun, eine vegane Linie heraus zu bringen. Wer sich derer bedienen will, würde ich nicht zum Thema machen. Also wir warten ab, was Cosnova auch dem Thema „VEGAN“ macht.

Da spreche ich in meiner letzten Kolumne noch von der Tatsache das Friedrichshafen bezüglich des Themas „VEGAN“ ein verschlafenes Nest ist. Erfahre ich über Facebook, dass das verschlafene Nest ein veganes Restaurant bekommt. Ganz ehrlich, ich hab mich derart gefreut. Ich kann mir darunter noch nicht arg viel vorstellen, allerdings eröffnet das Restaurant in einem Vorort von Friedrichshafen, was mich davon aber nicht abhält da einige Male hin zu gehen. Es tut sich was, was ich voller Freunde laut heraus schreien möchte.

Coco

Samstag, 18. Oktober 2014

Nonique Waschcreme Anti Aging Reihe

Das erste Produkt einiger Produkte, die ich vor längerem von Nonique zur Verfügung gestellt bekommen habe, möchte ich euch heute vorstellen. In erster Linie und während ich dies schreibe, muss ich etwas schmunzeln, war ich etwas beleidigt als ich diese Linie bekam. Frauen in meinem Alter möchten sich zwar Anti Aging kaufen, aber wenn diese Entscheidung von einem anderen Unternehmen getroffen wird, fühlt man sich plötzlich ein ganzes Stück älter. Ich machte die Tube des ersten Produkts auf, ich weiß heute leider nicht mehr welches Produkt das genau war, und war paff. Was für ein cremig fruchtiger Geruch? Wer nun an Balea Düfte denkt, liegt falsch. Der Geruch den Nonique Anti Aging Reihe erinnert mich mehr an Fruchteis mit Sahne, einfach absolut herrlich.

Warum ich mit der Waschcreme anfange? Es kommt selten vor, das ich ein Presseexemplar fast aufbrauche, aber hey ich liebe dieses Teil. Wer mich kennt weiß, dass ich nicht alle Produkte zum Himmel lobe, nur weil ich sie geschenkt bekommen habe. Ich verwende allgemein Waschcreme nun seit ein paar Monaten regelmäßig, da ich vorher irgendwie nicht damit klar gekommen bin. Meine Haut hat sich im Wesentlichen verändert, ist empfindlicher geworden und möchte morgens wie abends nicht mehr gleich behandelt werden. Morgens bin ich einfach dazu über gegangen Waschcreme zu verwenden, die nach Möglichkeiten nicht so austrocknen sollte.
Nonique ist eine Naturkosmetikmarke, die ich bis dato aber noch nicht kannte. Bei meinem letzten Besuch bei Denn’s stieß sie mir aber deutlich ins Auge. Einige meiner Zuschauer und Abonnenten berichteten mir, dass es Nonique damals bei Schlecker gab. Entweder ist mir die Marke nie aufgefallen, oder es gab sie bei mir einfach nicht. Natürlich hat die Marke auch einen eigenen Onlineshop, ebenso sind die Produkte bei Amazon zu bekommen. Der Name der Marke stammt übrigens von der karibischen Noni Frucht, die in allen Produkten enthalten ist.

Kostenpunkt für die Waschcreme im Onlineshop liegt bei 3,95€. Bei Amazon habe ich sie für 2,50€ gesehen. Nonique besteht auf Nachhaltigkeit und verzichtet auf alles Künstliche. Noch dazu beinhalten Nonique Produkte keine Palmöle, ein Positives für unsere Umwelt und ein großer Schritt meiner Meinung nach den Regenwald zu schützen. Die wenigsten Palmölbestände stammen aus Ökologischem Anbau, also leidet für eure Tagescreme meist immer irgendeine Palme. Nicht nötig meiner Meinung nach und daher sind mir Marke die auf die billigen Palmölbestandteile verzichten können am liebsten.

Ein Sulfat beinhaltet das Produkt leider, was mir etwas sauer aufstößt. Ich kenne mich mit Waschcremes nicht so gut aus und weiß nicht, ob Sulfate da so von Nöten sind. Allerdings ist das Produkt so pflegend, dass es nicht austrocknet. Man behält das Produkt kurz auf dem Gesicht und wäscht es dann wieder runter.

Ihr wisst, die Haut fängt erst an ab 25 wirklich zu altern. Macht nichts kaputt, was eure Haut noch von Natur aus können sollte. Anti Aging sollte bei uns älteren Damen bleiben, ups jetzt hab ich’s ja selbst gesagt. Es riecht total lecker und meiner Meinung nach ein wunderbares Nachkaufprodukt. Bei meinem nächsten Besuch in Ravensburg bei Denn’s werde ich die Waschcreme auf jeden Fall wieder kaufen.

Inhaltsstoffe
AQUA, CETEARYL ALCOHOL, BUTYROSPERMUM PARKII BUTTER* (ORGANIC SHEA BUTTER), GLYCERIN, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, COCOS NUCIFERA OIL* (ORGANIC COCONUT OIL), OLEA EUROPAEA FRUIT OIL* (ORGANIC OLIVE OIL), ALCOHOL, ROSA CANINA FRUIT OIL* (ORGANIC ROSEHIP OIL), SODIUM CETEARYL SULFATE, SODIUM BENZOATE***, PARFUM**, POTASSIUM SORBATE***, SQUALANE, XANTHAN GUM, TOCOPHEROL, LACTIC ACID, HELIANTHUS ANNUUS SEED OIL, EUTERPE OLERACEA FRUIT EXTRACT* (ORGANIC ACAI BERRY), MORINDA CITRIFOLIA FRUIT EXTRACT* (ORGANIC NONI FRUIT), PUNICA GRANATUM FRUIT EXTRACT* (ORGANIC POMEGRANATE), LINALOOL**, ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE POWDER* (ORGANIC ALOE VERA), GERANIOL**, LIMONENE**, MORINDA CITRIFOLIA LEAF EXTRACT* (ORGANIC NONI LEAF), BENZYL BENZOATE**.

Kennt ihr Nonique, was könnt ihr von der Marke empfehlen?

Liebe Grüße
Coco

Aluminiumfreie Cremedeos im Vergleich Wolkenseifen gegen Ponyhütchen.

Das Thema Cremedeo ist ja ein Großes, gerade auf Plattformen wie YouTube, Blogs und Instagram. Eine der bekanntesten Marken ist da Wolkenseife. Ich selbst verwende die Deocremes nun schon seit mehr als 1,5 Jahren. Ich hatte so meine Startschwierigkeiten. Bis dato war ich immer ein Sprühflaschenmädchen und liebte es einfach mich morgens mit meinem Deo einzunebeln. Aber seien wir doch mal ehrlich, gerade diese Sprühflaschen vom Treibgas abgesehen sind nicht besonders gut für unsere Umwelt. Ich habe schon immer nach einer umweltfreundlichen Alternative gesucht. Allerdings hasste ich schon immer Deosticks und fand das Verwenden grauenhaft bis ekelerregend. Ich übertreibe, ich weiß aber für mich war das immer eine unhygienische Angelegenheit. Ich musste mir also das Thema Deocreme wirklich gut durch den Kopf gehen lassen. Ich kaufte mir mein erstes Deo in klein bei Wolkenseife. Hier konnte ich mich schon das erste Mal von der Konsistenz überzeugen. Inzwischen habe ich meine zweite Dose, nachdem ich mit High Spirit überhaupt nicht klar gekommen bin, kaufte ich mir Traumstunden. Bei meiner ersten Bestellung bestellte ich ein Badeöl das so toll roch, dass ich den Duft nicht vergessen habe. Nachdem ich etwas geforscht habe, wusste ich Traumstunde ist mein Duft. Ach ja, da gibt es noch ein Parfüm, dass sicher auch schon bald meins sein wird.

Inzwischen boomt das Wolkenseifendeo so, dass der Onlineshop zeitweise die Deos immer ausgehen lässt und man per Termin die Deos bestellen kann. Also was das Thema Verfügbarkeit betrifft, ist das wirklich ein Punkt der mich etwas nervt. Ist es bei euch nicht auch so, wenn ihr etwas bestellen wollt dann muss es doch eigentlich jetzt und gleich sein oder? Ich kann mich an einige Anläufe erinnern, bis ich es einmal geschaft hatte, da ich noch andere Wünsche hatte, die ich mir erfüllen wollte.
Im Großen und Ganzen bin ich mit den Deos zufrieden, nur stört mich die Konsistenz. Klar ist, dass es sich hier um ein handgemachtes Produkt handelt. Die Konsistenz wird nie genau die Gleiche sein. Ich kann mich daran erinnern, dass ich sowas schon einmal bei Wolkenseifen selbst gelesen hatte. Ich werde bei dem etwas leicht zu trockenen Deo verleitet zu viel zu nehmen. Ich bin ehrlich, so richtig habe ich noch nicht geschaft die richtige Menge zu erwischen.
Vor einiger Zeit bemerkte ich, dass die ZüricherKosmetikmarke Ponyhütchen ebenso ein Cremedeo im Sortiment hat. Ich dachte sofort an die Alternative, da wie ich weiter oben ja bereits schon erwähnt hatte, das Deo von Wolkenseinfen ständig ausverkauft ist. Als ich das Deo im Onlineshop sah, dachte ich sofort an bestimmte Ähnlichkeiten. Cremedeo ist ja schließlich gleich Cremedeo, aber dem ist nicht so was ich ziemlich spannend finde.

Als das Deo von Ponyhütchen bei mir ankam, dachte ich es sei warm geworden und deswegen so weich von den Konsistenz her. Ich schrieb Henrike und die empfahl mir, das Deo erst einmal in den Kühlschrank zu packen. Gemacht getan, allerdings blieb das Deo nicht hart sondern wurde wieder weich. Die Konsistenz lässt sich mit der einer dicken Creme vergleichen. Schon beim ersten Auftrag merkte ich, das Deo verhielt sich komplett anders. Ein kleiner Stups mit dem Finger in die Dose, und man hat eigentlich schon die Menge am Finger die man haben möchte. Die Frage des Preises hänge ich hier gerne hinten dran. Leider verliert das Ponyhütchen hier. Man schluckt ja schon bei dem Wolkenseifendeo, welches 7,50€ kostet. Das Ponyhütchendeo kostet 9,90€. Allerdings kann ich mir beim Ponyhütchen gut vorstellen, dass die Dose einfach länger hält.
Zum Verschenken, also gerade für Weihnachten zum Beispiel, find ich allerdings das Wolkenseifendeo irgendwie passender, da ich die Idee von den Pinup Girls richtig toll finde. Und wer seinen Freund oder Mann mal beschenken möchte, inzwischen gibt es zwei Sorten für Männer. Also wären das insgesamt 12 Sorten. Mir fiel es generell immer schwer, bei der Bestellung den richtigen Duft zu finden. Ich bin ein Mensch, ich mag nicht alles und kann mich schlecht auf die reine Duftbeschreibung verlassen. Zum Beispiel flog ich mit dem Duft High Spirit, den ich an meinen Vater weiter gab, total auf die Nase. Ich mochte es überhaupt nicht und entschloss mich ziemlich kurzfristig, ein neues zu kaufen.

Mal vom Pinup abgesehen, finde ich die Größe der Dose für mich beim Wolkenseifendeo einfach passender. Das ist mehr oder minder aber eine Gefühlssache. Ich trage gerne lange Fingernägel, die Gefahr bei so kleinen Dosen ist immer, wenn man das Produkt mit dem Finger entnimmt, das man die Hälfte unterm Nagel hat. Sprich, ist das Produkt einmal leerer, verschwindet eben der Finger in der Dose.

Bei Ponyhütchen hat man zum Einen die Möglichkeit in Zürich die Deos einmal zu beschnuppert, zum Anderen wer aus Berlin kommt hat zusätzlich noch die Möglichkeit im Laden von Shades of Pink vorbei zu schauen. Da ich das Thema Konsistenz bereits schon angedeutet habe und das im Bild nicht ganz so toll einfangen kann, bitte ich euch doch mein Video zum Vergleich anzuschauen.

Meine Frage ist nun an euch, kennt ihr weitere Cremedeos die man unbedingt mal testen muss? Habt ihr dann auch schon so krasse Unterschiede festgestellt? Kommt ihr mit der Konsistenz des Wolkenseifen Deos auch so schlecht zurecht? Das Produkt in einer Dose ist leider ziemlich trocken und man muss einige Male mit dem Finger in der Dose herum rühren. Was sagt Ihr? Wollt ihr lieber eine kleine kompakte Dose wie bei Ponyhütchen, oder lieber eine Große wie bei Wolkenseifen?

Liebe Grüße
Coco

Mittwoch, 8. Oktober 2014

p2 Mattifying Perfection Concealer 025 perfect sand

Darf ich vorstellen? Je älter ich werde, desto festgefahrener was meine Kosmetik betrifft möchte ich sein. Ich gebe zu, mir fällt es noch immer schwer, die richtigen veganen Produkte zu finden, mit denen ich wirklich gut klar komme. Vor einiger Zeit stellte p2 ihr Sortiment wieder um und was ich mit Freude entdeckte, war ein veganer Concealer mit einem matten Finish. Ich hatte bis dato ein Teilchen von Rival de Loop, dass sich ganz komisch auf die Haut legte. Die Frage, ob das denn wirklich so sein müsste, kam mir des Öfteren auf, da ich mit Concealer eigentlich nur schlechte oder mittelmäßige Erfahrungen machte.

Ich wollte ein Teilchen, das sich leicht auf Narben, Pickelchen und dunkle Augenringe auftragen lässt. Bei meiner Haut nicht ganz einfach, da ich an Nasenbein leicht schuppige Haut habe und bis jetzt viele Produkte auf dem Markt gefunden hatte, die dieses Problem dermaßen hervor hebten. Dann gibt es Produkte in meiner Sammlung, die kannst und solltest du nicht unterm Auge auftragen, da sie Camouflage heißen und viel zu trocken für die Hautpartie unter den Augen ist.
Ich sehe auf YouTube immer wieder Mädels, die genau solche Produkte großflächig gerade unterm Auge auftragen. Da man in jungen Jahren solches Fehlverhalten meist noch nicht wahr nimmt und die Probleme erst im Alter kommen, versteh ich das man da im Grunde nicht wirklich einen Zusammenhang sieht. Auf jeden Fall sollte man gerade unter den Augen zu flüssigen oder pudrigen Produkten greifen.

 P2 hat da meiner Meinung nach eine richtig tolle und vegane Sache hingelegt. Ich wollte ein paar Wochen vor der Sortimentsumstellung bereits schon eine normale Variante kaufen, sprich eine die auf der dm Seite als „nicht vegan“ bezeichnet ist. P2 bekommt von mir, was gerade die veganen Produkte betrifft, einen Daumen nach oben. Meiner Meinung nach sind die Produkte zwar nicht immer wunderbar durchdacht, man findet hin und wieder aber doch ziemlich tolle Schätze dazwischen.
Den Mattifying Concealer gibt es in zwei Nuancen, aber als ich im Laden stand kam mir die erste Variante schon ziemlich hell vor. Was ich mir allerdings gut vorstellen kann ist, dass man diesen wunderbar zum mischen verwenden kann, falls der Anderen nicht wirklich von der Farbe her passt. Aber um ehrlich zu sein, ich bin auch nicht gerade von Bräune gesegnet, was mich aber nicht wirklich stört. Mir reicht der Farbton 025 perfect sand wunderbar aus.

Ihr kennt das Leid mit den Drogerieprodukten, kaum lobt man sie in den Himmel werden sie aus dem Sortiment genommen. Und da p2 das häufiger macht, schaue ich mit runzliger Stirn in die Zukunft. Warum? Ich finde das Produkt richtig klasse. Es lässt sich wunderbar einfach verteilen, zaubert eine Wachheit in dein Gesicht wenn du den Concealer unter deinem Auge in einem Art Dreieck aufträgst und er lässt sich so spielend einfach einarbeiten, das ich ihn gerne in die Hand nehme und etwas verträumt anschaue. Das passiert mir übrigens mit Produkten die ich gerne habe, wirklich oft.
Die Verpackung ist elegant und einfach, eben nicht wirklich etwas was wirklich hässlich erscheint. Was ich immer nicht so ganz mag ist, wenn die Farbbezeichnungen auf einen kleinen Aufkleber gedruckt werden, der sich im Laufe der Verwendung immer mehr verabschiedet. Da es von diesem Concealer aber nur zwei Nuancen gibt, ist es nicht wirklich schwierig da den Falschen zu erwischen. Der Schwammapplikator ist Standard und dürfte eigentlich auch nicht unbedingt unbekannt sein. Was ich richtig gut finde ist, dass er sich überhaupt nicht in die Poren rein legt. Was ich mir vorstellen kann, das dieser Effekt von Hauttyp zu Hauttyp allerdings anders sein kann.

Der matte Effekt ist einfach ein Traum, denn nichts ist schlimmer wie ein schimmriger Effekt. Ich mag das einfach nicht mehr, davon abgesehen wenn man eh schon vergrößerte Poren hat, sollte man von solchen Produkten Abstand halten. Schimmer legt sich in die Poren rein, und diese wirken dann gleich doppelt so groß. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Concealer für Mädels mit sehr trockner Haut nichts ist. Hierzu kann ich aber nichts sagen, da ich vom Hauttyp her eher zu fettiger Haut neige. Ich bin eben eine von vielen Mischhauttypen.
Kennt ihr das Produkt schon, findet ihr es genauso gut wie ich? Ach ja, es gibt immer noch Menschen da draußen die nicht wissen das dm ihre Produkte auf der Homepage kennzeichnen. Also hier ist super einfach herauszufinden, ob das Produkt vegan ist oder nicht. Trotz allem würde mir eine Veganblume umso mehr auf dem Produkt selbst gefallen. Wie dem auch sei, seien wir froh da es so eine Drogeriemarke mit so einer Philosophie überhaupt gibt.

Liebe Grüße
Coco

Dienstag, 7. Oktober 2014

Vegane Kolumne #7 - Zwischenmenschlich

Ein Thema was ich schon etwas länger aufgreifen wollte war dass der zwischenmenschlichen Beziehung zu Normalessern, wie ich immer so sagen möchte. Obwohl mich die Bezeichnung wirklich stört, denn wer behauptet den schon das wir Veganer unnormal essen. Die Bezeichnung Omni finde ich auch nicht wirklich die Beste und unterschreibt das Schubladendenken, was ich so garnicht mag.

Ich lebe nun schon mehr als 1,5 Jahre vegan, die 2 Jahre habe ich bald schon voll und was mir immer wieder begegnet ist, war die pure Respektlosigkeit anderen Menschen meiner Lebenseinstellung und meiner Entscheidung auf tierische Produkte zu verzichten. Für mich hat es ja nie bedeutet, dass ich mein ganzes um mich herum auf einmal umkrempeln möchte. Einige meiner Bekannten von früher haben anhand dieser Entscheidung den Kontakt zu mir abgebrochen, was mir zwar unbegreiflich ist aber nichts mit dem zwischenmenschlichen untereinander zu tun hat. Leben und leben lassen, ob nun jemand für sich entscheidet vegan zu leben oder nicht, entscheidet jeder im besten Fall selbst und bei den meisten unserer Mitmenschen passiert diese Entscheidung nicht. Muss man akzeptieren, aber oft wird eben die eigene Lebensentscheidung anderes Leben zu schützen nicht akzeptiert und das zwischenmenschliche zusammen sein wird schwierig.

Mir sind inzwischen Menschen am liebsten, die offen und neugierig sind. Ich bekehre ja niemanden, aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich ein Bild eines Stücks Fleischs unter die Nase gehoben bekommen hab, frei nach dem Motto „witzig nicht“. Um ehrlich zu sein, hat das alles nichts mehr mit reinem Spaß zu tun und ich falle eben nicht in puren Genuss, wenn mir ein Bild einer Schweineschwarte unter die Nase gehoben wird. Offene Menschen sind mir am liebsten und ich merke, wie viel sicherer ich mich unter Menschen fühle die meine Entscheidung so annehmen wie sie ist. Am wohlsten aber finde ich den Umgang zwischen Veganern selbst, da habe ich bis jetzt sehr wichtige Erfahrungen gemacht.

Nun ich bin Single und ich möchte auch hier in meiner Kolumne kein Geheimnis um meinen Beziehungsstatus machen. Wie oft ich mich bereits schon gefragt habe, wie es ist einen Menschen zu finden der die gleiche Lebensweise verfolgt, kann ich euch nicht sagen. Es ist aber auch kein Kriterium für mich, ob ein Mann mit schönen Augen nun Fleisch isst oder nicht. Wichtig ist mir die Einstellung zu mir und der Tatsache, dass ich eben Veganerin bin und das auch weiter bleiben möchte. Trotz allem, vor kurzem ist ein nicht ganz unansehnliches männliches Wesen an mir vorbei gelaufen. Er hatte einen schwarzen Rucksack auf den Schultern, auf dem ein riesen Aufkleber zu sehen war „VEGAN“. Ein „wie sexy“ huschte mir kurz über die Lippen und der Typ drehte sich sogar kurz um, was mir im ersten Moment etwas unangenehm war. Diese zwei Worte waren nicht für meine Lippen bestimmt, vielmehr wollte ich sie denken. Fakt ist, vegan sein ist für mich inzwischen ein Anziehungspunkt, aber kein muss. Denn schließlich suche ich mir ja auch meine Freunde nicht nach diesem Gesichtspunkt aus.

Ich würde mir manchmal nur eine Offenheit wünschen, die so manche Menschen garnicht verstehen.

Coco

Freitag, 3. Oktober 2014

Trockenshampoo Mittel zum Zweck

Heute wollte ich mit euch über den Sinn oder vielleicht auch Unsinn von Trockenshampoo sprechen. Mir war nie so klar, dass es Vor- und Nachteile gibt. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich an solchen Produkten im Laden nur vorbei gelaufen bin. Da gibt es eins, dass es heute noch gibt dessen Namen mir aber auf der Zunge liegt und nicht raus möchte.

Über eins sind wir uns alle im Klaren. Trockenshampoo ist ein wunderbares Mittel zum Zweck. Es unterstützt einen ungemein, wenn man mal schlecht sitzende Haare hat. Selbst Stylisten greifen zu dem Produkt, weil es diese Griffigkeit ins Haar zaubert. Ich brauch diese Griffigkeit, weil meine Haare gerade nach dem Waschen extrem weich sind.

Aber um ehrlich zu sein, versuche ich immer häufiger auf diese Produkte zu verzichten. Sie trocknen aus und anstatt sie das Problem am Schopfe packen, nämlich den das Haar wieder frisch aussehen lassen gelangt man damit in einen Art Teufelskreislauf. Was im ersten Moment echt hilfreich ist, ist im nächsten eigentlich eher das Gegenteil. Unsere Kopfhaut ist eine Zicke, trocknet man sie zu stark aus, fettet sie nach. Also sprühen wir wieder Produkt auf unsere Haare usw. Ich habe mir angewöhnt, das Produkt nicht mehr ganz so häufig zu verwenden.

Allerdings bin ich ein Ponymädchen und der hängt einem im Gesicht rum und sieht ziemlich schnell ziemlich scheiße aus. Ein kurzer Sprüh aus der Flasche und alles wird gut. Aber auch hier bin ich her gegangen, und versuche weniger zu verwenden.

Hersteller schreiben auf ihre Flaschen, dass das Produkt einmassiert werde soll was eigentlich nur eins bedeutet. Wenn die Kopfhaut massiert wird, freuen sich die Talkdrüsen. Natürlich schreiben Hersteller das mit einem gewissen Hintergrund auf die Packung, richtig um mehr davon zu verkaufen.

Wenn ich es verwende, klopfe oder strubble ich mir das Produkt in die Haare. Inzwischen sind einige Hersteller auf die Wünsche des Kunden eingegangen und haben das Produkt farblos gemacht, was in mir helle Freude ausgelöst hat. Denn eins ist klar, bist du keine Blondine hast du einen grauen matten Schleier auf den Haaren. Auch hier haben Hersteller Ideen gehabt und haben das Pulver in der Dose einfach eingefärbt. Mich stört der Schleier nicht wirklich. Wenn ich Trockenshampoo auf dem Pony verwende, sprühe ich es unter den Pony oder nicht direkt aufs Deckhaar.

Trockenshampoo ist eine tolle Momentaufnahme und ein wunderbares Mittel zum Zweck, aber ich selbst habe bereits schon an mir feststellen können, dass Kopfhaut und Haarspitzen bei zu häufigen Gebrauch eher darunter leiden. In meiner Anfangszeit bemerkte ich, dass mein Haarausfall eher stärker wurde. Dies setze ich mit der Schicht Trockenshampoo auf meiner Kopfhaut gleich. Meine Spitzen, naja das Produkt rieselt einfach in die Haarspitzen ob man will oder nicht. Die werden im Laufe der Zeit einfach immer trockener.

Also gewusst wie, ein dezenter Gebrauch von Trockenshampoo sehe ich wirklich nicht als Problem an und ich möchte ungern bei meinem Pony darauf verzichten. Wird es mehr, sollte man eher wieder aufs Haare waschen selbst zurück greifen. Ich sehe Trockenshampoo aber auf keinen Fall als Lösung, seinen Haarwaschrhythmus zu verlängern. Das ist ein Prozess, wo sich Kopfhaut und Haare an die Situation selbst erst einmal gewöhnen müssen. Natürlich geht man da durch richtig schlechte Haartage. Aber Geduld zahlt sich wirklich aus.

Liebe Grüße
Coco

Montag, 29. September 2014

STYX Naturkosmetik Mandarinen Körpercreme, Kartoffel Handbalsam, Granatapfel Lippenbalsam

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich von der Marke STYX nie etwas gehört und bemerkt hatte ich die Marke bis jetzt auch noch nie. Ok, ich lebe hier was gerade Biokosmetik betrifft, unter schwierigeren Bedingungen. Der nahe gelegene Biosupermarkt hat nur eine kleine Abteilung mit Kosmetik und in Ravensburg, eine Stadt die etwa 20 km entfernt ist, habe ich die Produkte bis jetzt noch nie gesehen. Mir sagte man, die Kette Denns habe STYX im Angebot, allerdings habe ich sie beim oberflächlichen Suchen meines letzten Besuchs in Ravensburg nicht gefunden. 

Noch vor dem „veganen Naturkosmetiktrend“ hat sich STYX auf die Produktion veganer Kosmetikprodukte festgelegt. Das Sortiment ist (fast) 100% vegan. Fast deshalb, weil es ein Honig Propolis Shampoo der Marke „Kräutergarten“ gibt um ganz genau zu sein.  Tierversuche lehnt STYX strikt ab und ist Mitglied beim IHTK. Geliefert nach China wird auch nicht. Da STYX auch eine eigene Forschungsabteilung hat, wird hier ständig nach neuen Inhaltsstoffen gesucht. Die Marke STYX ist mit dem BDIH Siegel ausgezeichnet. 

Nichts desto trotz, die Produkte sind mir von der Marke STYX zur Verfügung gestellt worden. Dies beeinflusst aber auf keinste Weise meine Meinung über die Produkte selbst. Diesen Produkttest bestreite ich diesmal nicht alleine, da ich Produkte an eine Abonnentin verlosen konnte, die sich ebenfalls ein Bild über genau die gleichen Dinge machen konnte, die ich auch bekommen hab. STYX ist eine österreichische Naturkosmetikmarke. Das Sortiment in Deutschland beinhaltet nur einen Teil der Dinge, die das Sortiment des Onlineshops bietet. Mit dem Onlineshop selbst habe ich bis dato keine Erfahrungen, wie ich aber hörte dürfte dies von Deutschland aus bezüglich Bestellung kein Problem sein.
KanonMagGraubrot:
Dank Coco durfte ich ein paar Produkte der Firma „Styx“ testen, dazu gehören die „Mandarine Körpercreme“, der „Kartoffel Handbalsam“ und der „Granatapfel Lippenbalsam“. Ich habe vorher noch nie etwas von dieser Marke gehört, finde es aber immer gut, neue Sachen auszuprobieren, besonders, wenn diese Naturkosmetik sind.
Die Mandarine Körpercreme ist einfach der Hammer. Ich liebe solche Düfte über alles, egal ob ich Mandarinen selbst esse oder mir ein tolles Duftöl in meine Duftlampe gebe. Allerdings entspricht die Pflegewirkung nicht dem Wunsch meiner Haut. Meist schuppt sich bei mir die Haut am Bauch, was ich nicht wirklich verstehen kann. Wenn ich nach einem halben Tag nachcreme, zieht aber die Creme gut ein. Die Creme an sich hat eine wunderbar feste und gut einziehende Konsistenz. Allerdings zieht sie um so schlechter ein, wenn die Haut nur ein kleines bisschen feucht ist. Allerdings ist da ein Zustand, der mich nicht unbedingt stört. So schön der Duft ist, bleibt dieser leider nicht sonderlich lange auf der Haut, was ich schade finde. Ich liebe diesen Duft einfach. Wenn es um die Verpackung geht, so ist die Creme in einer Plastikdose mit Metalldeckel. Als Frischesiegel ist auf der Creme noch ein Metalldeckel zu finde. Alles in allem eine platzsparende Variante. Allerdings kann ich euch leider nicht sagen, ob der Behälter abbaubar ist, das Metall an dem Produkt ist es auf keinen Fall, macht aber einen hochwertigen Eindruck. Der 200g Tiegel kostet 14,90€.
Aqua (Water), Glyceryl Stereate Citrate, Squalane, Caprylic/Capric Triglyceride, Glycerin, Butyprospermum Parkii (Shea) Butter*, Glycine Soja (Soybean) Oil*, Cetyl Alcohol, Olea Europaea (Olive) Fruit Oil, Macadamia Ternifolia Seed Oil*, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil*, Olea Europaea (Olive) Oil Unsaponifiables, Gluconolactone, Limonene, Sodium Benzoate, Parfum, Citrus Nobilis (Tangerine) Peel Oil, Xanthan Gum, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil, Calcium Gluconate, Linalool, Citral, Geraniol, Citronellol  *aus kontrolliert biologischem Anbau
KanonMagGraubrot:
Da ich meine Arme und Beine jedes Mal nach dem Duschen eincreme, weil meine Haut dort schnell trocken wird, kann ich eine Körperbutter immer gut gebrauchen. Die Körpercreme riecht sehr schön nach Mandarine und nicht zu künstlich. Die Konsistenz ist sehr reichhaltig, lässt sich jedoch gut verteilen. Nach dem Auftragen zieht die Creme relativ schnell ein, jedoch auch nicht zu schnell, da ich der Meinung bin, dass Cremes, die sofort einziehen, nicht wirklich pflegen. Meine Haut fühlt sich gepflegt an, man spürt noch einen Film auf der Haut, der aber nicht zu fettig ist. Ich vertrage das Produkt gut. Die Dose hat bei mir für ungefähr einen Monat gereicht, ich bin aber auch ziemlich großzügig beim Auftrag, bei anderen könnte sie daher auch länger halten.
Darf ich vorstell? Kartoffel Handbalsam, klingt skurril und deswegen wollte ich auch genau dieses Produkt haben. Wer schon einmal Pressemuster bekommen hat weiß, dass man mit Handcremes eigentlich nur so rum schmeißen kann. Aber ich sah das Kartoffel Handbalsam, wusste bis dato um die guten Eigenschaften einer Kartoffel garnicht Bescheid und was soll ich sagen. Es riecht überhaupt nicht nach Kartoffel, es hat einen sagenhaften kräutigen Geruch. Sie hat eine gut durchfeuchtende Wirkung und zieht wunderbar ein. Man hat diese gewisse Griffigkeit. Ich verwende Handcreme gern, wenn ich so ein trockenes Gefühl auf den Händen hab. Dann kann ich meistens keine Dinge anfassen und am schlimmsten ist Papier. Ich liebe die Konsistenz und ja, dieses Produkt verwende ich regelmäßig, obwohl ich echt viele Handcremes hier habe. Die Handcreme kostet im Handel 9,90€. Ich würde sagen, in Bereichen wo man sich oft die Hände waschen muss oder die Hände oft nass werden, ist das genau die richtige Handcreme.
Aqua (Water), Macadamia Ternifolia Seed Oil*, Butyrospermum Parkii (Shea) Butter*, Cetearyl Wheat Straw Glycosides, Glycerin, Calendula Officinalis (Marigold) Flower Oil, Caprylic/Capric Triglyceride, Cetearyl Alcohol, Glyceryl Stearate Citrate, Parfum, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil*, Solanum Tuberosum (Potato) Extract*, Benzyl Alcohol, Sodium Stearoyl Glutamate, Chamomilla Recutita (Camomile) Extract*, Dehydroacetic Acid, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Linalool, Limonene, Coumarin, Benzyl Benzoate, Benzyl Cinnamate 
*aus kontrolliert biologischem Anbau 
KanonMagGraubrot:
Mit Handcremes habe ich so meine Probleme, ich vergesse ständig, sie zu benutzen. Damit ich hier meine Meinung zu dem Handbalsam schreiben konnte, musste ich mich wirklich zwingen, diesen zu benutzen. Das bedeutet nicht, dass ich das Produkt nicht gut finde. Der Geruch erinnert mich ein wenig an Erde, lässt sich aber nicht wirklich beschreiben. Mein Freund empfand ihn als „lecker“, nachdem er sie einmal benutzen durfte. ;). Meine Hände fühlen sich nach dem Benutzen der Creme schön weich an und nicht fettig. Bei Handcremes, die ich tagsüber benutze, finde ich es eher wichtig, dass sich kein fettiger, langanhaltender Film bildet, man muss ja danach auch noch etwas anfassen können, ohne dass man überall fettige Fingerabdrücke hinterlässt.
Mein Lieblingsprodukt und ebenfalls hat dieses Produkt eine ganz andere Konsistenz. Man kann nur eine leichte Emulsion auf den Lippen und einen wunderbaren Geschmack. Das Produkt zieht so schnell in die Lippen ein und hinterlässt ein ganz feines Gefühl. Als Unterlage gerade bei Lippenstift wunderbar, da das Produkt super einzieht und die Lippen schön weich und glatt macht. Ich bin eigentlich nicht so der Lippenpflegemensch, das Produkt verwende ich echt gerne. Hier war ich mir in kurzer Zeit klar, dass ich den Balsam echt gerne haben werde. Das Produkt ist in eine Tube mit einem schräg geschnittenen Applikator. Der Granatapfel Lippenbalsam lässt sich so spielend leicht auftragen. Der Lippenbalsam kostet 6,90€.
Aqua (Water), Glycerin, Glyceryl Stearate SE, Punica Granatum Seed Oi*, Butyrospermum Parkii (Shea) Butter*, Glycine Soja (Soyabean) Oil*, Stearic Acid, Palmitic Acik, Dipalmitoyl Hydroxyproline, Gluconolactone, Sodium Stearoyl Glutamate, Parfum, Alcohol, Sodium Benzoate, Glycosphingolipids, Hordeum Vulgare Extract, Limonene, Linalool, Calcium Gluconate, Sodium Hyaluronate, Citronellol, Citral, Geraniol
* aus kontrolliert biologischem Anbau
KanonMagGraubrot:
Am gespanntesten war ich auf den Lippenbalsam, meine Lippen sind sehr anspruchsvoll und werden schnell rissig und trocken, deswegen bin ich immer auf der Suche nach einer reichhaltigen Pflege.Der Balsam riecht schön fruchtig und fühlt sich gut auf denLippen an. Nach ein paar Sekunden ändert sich die Konsistenz und wird etwas klebrig, was aber nicht unangenehm ist. Nach einer kurzen Zeit fühlen sich dieLippen dann weich, gepflegt und glatt an, meiner Meinung nach ist der Balsam somit eine perfekte Grundierung für Lippenstift.Ich möchte hiermit aber sagen, dass das Produkt für mich kein Wundermittel ist. Meine Lippen wurden nicht völlig „geheilt“ und sehen nach einiger Zeit wieder aus wie vorher. Es kann natürlich auch daran liegen, dass meine Lippen wie gesagt sehr anspruchsvoll sind, vielleicht wirkt das Produkt bei anderen viel besser, meine Lippen brauchen jedoch eine sehr spezielle Pflege, die ich bis jetzt noch nicht gefunden habe.

Kennt ihr die Marke STYX? Habt ihr bereits Produkte getestet? Würde mich über Kommentare zu der Marke wahnsinnig freuen. An dieser Stelle bedanke ich mich auch im Namen meiner Abonnentin KanonMagGraubrot für die Produkte.
Liebe Grüße
Coco

Sonntag, 21. September 2014

Vegane Kolumne #6 - Friedrichshafen macht sich

Nun, wenn ich meine Stadt aus der Sicht eines Veganers beschreiben sollte, dann schneidet sie leider mehr als schlecht ab. Ich las mal auf Facebook, dass man Friedrichshafen mit einem veganen Ödland vergleichen könnte. Aber es gibt eine Hand voll Veganer und wenn ihr mich fragt, werden wir auch immer mehr. Nur steht Friedrichshafen und deren Bewohner für eins, wir sind etwas zurückhaltend was die Sache nicht besser macht. Ich bin hier geboren und was mich damals als Jugendlicher irgendwie noch gestört hat, ist jetzt eben einfach so. Wir sind hier jetzt nicht ein extrem zurückgezogenes Volk, aber wenn es darum geht Dinge zu akzeptieren wird selten etwas unternommen. Also man akzeptiert lieber, frägt wenig nach und isst sein Essen zuhause. Das ist fatal und ein Verhalten was ich mir auch in den 1,5 Jahren vegan sein inzwischen abgewöhnen musste.

Inzwischen stehe ich ziemlich deutlich dazu, dass ich vegan esse und auch immer veganer leben möchte. Menschen reagieren da darauf zwar nicht immer positiv, aber die meisten sind dann doch total interessiert daran. Freitags ist in meiner Stadt immer Wochenmarkt auf dem Rathausplatz und in einem Teil der Innenstadt. Ich hab da so meine Marktstände, die ich regelmäßig besuche und wo ich auch wirklich froh bin, dass es diese Menschen gibt. Trockenfrüchte, Pilze, Gewürze sind meine Ziele die ich immer besuche. Da ist so eine Marktfrau und ich kann euch heute nicht mehr sagen, wie wir auf das Thema gekommen sind. Sie hat ein Stand mit getrockneten Tomaten, Aufstrichen Oliven und Käse. Also eben nicht vegan, aber warum ich damals zu ihr ging war wegen einer Alepposeife.

Als wir so ins Gespräch gekommen sind, wollte sie einfach alles von mir wissen. Was ich esse und ob es nicht schwer sei, in der Öffentlichkeit damit umzugehen. Fakt ist, das vegane Ödland Friedrichshafen spiegelt nun einfach eben die Interessen derer, die hier wohnen und eben auch die Interessen derer, die nicht offen mit ihrer veganen Lebensweise umgehen. Fragen ist das A und O. Wenn ich irgendwo im Restaurant sitze und so gar nichts auf der Karte finde, frage ich ob es etwas veganes zum Essen gibt. Das regt manchmal wirklich zum Umdenken an.

Kommen wir zurück zur Frau, diese sagte dann in einem Nebensatz, dass sie das gerne auch machen würde sich aber einfach noch nicht traut. Wo kein Mensch ist, der einem Anderen etwas vorlebt, bleiben eben die veganen Interessen in den privaten vier Wänden, wo sie meiner Meinung nach nicht hingehören. Und wem erzähl ich das schon, wir essen etwas mehr als Wurzeln und Blätter.

Einmal im Jahr ist bei uns Kulturufer, wo sich allerlei bunte Menschen treffen, auch einige Veganer. Als ich mir im letzten Jahr an einem Stand eine Kette kaufte und es darum ging, ob das Lederband aus Leder ist, lachte mich die Frau an. „Was sind sie etwa auch Veganerin?“ Sowas passiert mir hier immer wieder. Ich zieh mich öfters ins Kaffee Gessler in der Friedrichsstraße zurück, um meine Ruhe zu haben. Hier gibt es Kaffee mit Sojamilch. Ich muss euch nicht sagen, wie ich mich freute als ich das auf der Karte gefunden hab, obwohl ich Sojamilch in Kaffee wirklich ekelhaft finde. Meine nächste Aktion wird sein, eine Haselnussmilch mit ins Kaffee zu nehmen, nur um mal zu zeigen wie lecker das schmeckt. Dann gibt es da noch Smoothies, was mein Herz wirklich hat klopfen lassen. Wenn’s auch wirklich nur wenige Sachen sind die angeboten werden, so ist es wenigstens ein Anfang der mich wirklich glücklich macht.

Bei Brot und Kaffee am See, ein Selbstbedienungskaffee gibt es sogar veganen Kuchen von einer Kuchebäckerin aus Überlingen. Da ich relativ selten im Brot und Kaffee sitze, kam ich da auch echt spät erst dahinter und ich muss zugeben, dass ich den Kuchen noch heute nicht probiert habe. Wird aber alles nachgeholt. Der Thailänder in der Stadt hat sogar Gerichte mit Tofu auf der Karte, hier wäre ich aber vorsichtig. Sagt also unbedingt der Küche Bescheid, dass ihr ein reiner Pflanzenfresser seid, da oft zum Nudel oder Reis anbraten Gee verwendet wird. Gee ist Butterreinfett und in der indischen thailändischen Küche eng verwurzelt.

Aber ich hab selten jemanden vor mir gehabt, der die Augen verdrehte. Gut manchmal wissen die Menschen einfach nicht Bescheid und denken bei der Zubereitung einfach nicht nach, dass man mal ein paar abgehobelte Späne Parmesan auf seinem Salat findet. Auch hier sollte man auch nicht zu zurückhaltend sein, und die Küche auf diese Tatsache aufmerksam machen. Sowas geschieht nicht aus Boshaftigkeit, sondern viel mehr agieren Menschen bei solchen Spezialwünschen aus ihrer Gewohnheit heraus, die dann doch manchmal wieder durch kommt.

Mein Bioladen in meiner Stadt macht sich und selbst hier habe ich schon den ein oder anderen Wunsch im Laden gelassen. Dieser zieht nämlich in einen größeren Laden und mir sagte vor kurzem eine Mitarbeiterin, dass sie Wünsche sammeln für den Neuen größeren Laden. Angefangen von der veganen Mascara von Lavera über Bambuszahnbürsten, fragte ich schon nach den abstraktesten Dingen die mir einfielen. Ich ließ im Laden zurück, dass ich eben Veganerin bin und mich eben auch in anderen Lebensbereichen verbessern möchte. Inzwischen gibt es Khadi und ich kann euch nicht sagen wie froh ich bin, nicht mehr bestellen zu müssen oder in die nächst nah gelegene Stadt zu fahren. Als nächstes, aber so viel nur in einem Nebensatz, werdet ihr über Shikakai aufgeklärt. Ich bin selbst total gespannt.

Es tut sich was und ich freue mich wenn ich in Läden wie EDEKA nun endlich auch Käse kaufen kann, den ich wenn ich ehrlich bin zwar auch nicht mehr esse aber mir geht es bei dieser Tatsache einfach nur um das Angebot. Hört nicht auf zu fragen und macht euch bemerkbar. Der Traum eines veganen Kaffees in meiner Nähe hört einfach nicht auf. In diesem Sinne. Vegane Grüße vom Bodensee

Eure Coco